Jens J. Meyer

Geometrische, minimale, klare Grundformen bilden den konstruktiven Rahmen einer jeden Arbeit. Sie entstehen aus Carbonstäben, welche mittels Tauwerk in die gewünschte Fasson gespannt werden.
In dieser befestigt der Künstler diverse Elemente weißen Tuches, nicht willkürlich, sondern genaustens gegeneinander ausbalanciert. Die Ausführung betont stets gewisse Raumachsen, vertikal oder horizontal, und macht diese bewusst.
Oft verdichten sich die einzelnen Tuchelemente zu einer oder mehreren kraftvollen, raumweisenden Spitze(n).

Jens J.Meyer, Jahrgang ’58 stammt aus Hamburg. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Darmstadt und gleichzeitig Malerei sowie Bildhauerei an den Akademischen Werkstätten Maximiliansau. Seit 1989 arbeitet er als freischaffender Künstler. Viele Stipendien und Auszeichnungen finden sich auf seinem Lebens- und Arbeitsweg. Zudem nahm er an zahlreichen Ausstellungen teil und führte viele weitere Projekte im In- und Ausland wie zum Beispiel in Dänemark, China, Java, Cuba, Argentinien, Italien und Kroatien durch.

Einzelausstellungen (Auswahl)

2001 Städtisches Museum Gelsenkirchen

2006 Centro Cultural Recoleta, Buenos Aires, Argentinien.

2009/2013 Galerie Dorothea van der Koelen, Mainz

2012 Museo de Arte Espanol Larreta, Buenos Aires Argentinien

2013 Stiftung für konkrete Kunst Roland Phleps, Freiburg

2014 Katholische Akademie Schwerte

2015 St Maria Magdalena, Bochum

2016 Arte&Arte, Como, Italien

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1996 Museum Herne

1997 Weltgaskongress Kopenhagen (Ruhrgas AG)

1998 Taman Purna Budaya, Yogyakarta, Java, Indonesien

1999 Ludwig-Galerie Schloß Oberhausen (IBA)

2003 8. Bienale Havanna, Kuba.

2006 Museo de Arte Espanol Larreta, Buenos Aires, Argentinien

2009 Museo Palazzo di Mocenigo, Miniartextil Venezia, Venedig, Italien

2010 Musej Suvremene Umjetnosti, MSU Zagreb, Kroatien

2015 Kunstverein Düsseldorf Gerresheim

2015 Forest Art Chengdu, China

Kunst im öffenlichen Raum (Auswahl)

1994 Intern. Bauausstellg. Emscherpark (IBA),  Kunstverein Gelsenkirchen

1996 Landesgartenschau NRW Lünen, Landesvertretung NRW, Bonn

2002 Landmarke Halde Sachsen, Hamm, Neuer Kunstverein Aschaffenburg

2004 Kathedrale des Lichts, 2. Internationaler Waldkunstpfad Darmstadt

2006 Schwebende Archive, Hafencity Hamburg

2007 Forest Art Wisconsin, Minocqua, Wisconsin, USA

CAFKA 07, Haptic, biennial exhibition contemporary art, Kitchener, Kanada

2008 Remote Bay Project, Global Connect, Insel Mljet, Kroatien

2009 Zisterne des Lichts, Darmstadtium, Darmstadt (Ankauf)

2010 Forest Art China, Mt Lushan, Gu Ling, China

2013/14 WindArt Travemünde

2014 Villa Marx, Viersen

Vita:

1958in Hamburg geboren
1980–88Studium Wirtschaftsingenieurwesen, TH Darmstadt,
1986–88Studium Malerei und Bildhauerei, AkDW Maxau
seit 1989Freischaffend, seit 1991 in Essen und Hamburg
1991Stipendium (artist in residence) Stadt Essen
1994Förderpreis Bildende Kunst,Stadt Gelsenkirchen
20011Preis für Landmarkenkunst, Hamm.
2004Materialica Design Award für Jelara, München
2007Award of Excellence, architect. structures, IFAI EXPO, Las Vegas, USA

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