ARTLETstudio_Art-und-Antik-2020_Start

ART & ANTIK 2020

ARTLETstudio (Stand C13), ART-SERVICE (Stand C12) und ART AWARD (Stand C11)

26.02. bis 1.3.2020 – [Messe und Congress Centrum Halle Münsterland]

Impressionen von der ART & ANTIK 2020

Das ARTLETstudio bedankt sich bei allen Besuchern und Interessenten für die erfolgreiche Messe.

Ausstellung der Galerie ARTLETstudio (Stand C13)

Das ARTLETstudio zeigt unter der Leitung von Andrea Kraft Werke von Sonja Tines, Andrea Kraft, Pavel Guliaev, Martina Lückener und anderen Künstlern der Galerie am Stand C13. Es werden hier vorzugsweise Arbeiten im kleinen Format und neue Arbeiten der Künstler der Galerie präsentiert. Zudem werden neue Objekte der hauseigenen Edition MADE4U mit aktuellen Klein-Skulpturen vorgestellt. Alle Arbeiten sind Originale oder zertifizierte und nummerierte Editionsobjekte. Kleine große Kunst im ARTLETstudio, Münster.

In den letzten Jahren hat sich bei Kunstschaffenden offensichtlich der Gedanke durchgesetzt, dass großartige Kunst auch das Attribut groß in der Form benötigt. Aber ist das wirklich ein Naturgesetz? Gehen wir in die Museen und schauen uns die Kunst vom Beginn der Kunstgeschichte einmal genau an, werden wir feststellen, dass das keineswegs so sein muss. Oftmals sind es gerade die kleinen, fein gesponnenen Bilder und Objekte, die wahre Größe in der Gestaltung und Fertigkeiten in der Herstellung vereinen. Es sind bei Weitem nicht immer die Werke am beeindruckendsten, die mit brachialen Ausmaßen die Wände und Räume füllen. Messen und Presse suggerieren das Gegenteil, hier steht oft groß und laut für Qualität, und die Künstler tun ihren Teil dazu, sich an Größe übertreffen zu wollen.

Die Galerie hat sich entschlossen, diesem Trend ein wenig entgegenzuwirken – auch im Sinne ihrer Kunstfreunde und -sammler, deren Wände und Räume vielfach keine weiteren Großformate mehr verkraften. Das ARTLETstudio ist nun erklärtermaßen keine Galerie, die Kunst für das Keller- oder Zolllager anbietet, hier wird Kunst immer noch als das gesehen, was sie einmal war: als Objekt der Begierde und Freude, geschaffen, gesehen und nicht vergraben zu werden und das Wesen einer Aktie anzunehmen.

Deshalb haben die Galeristen ihre Künstler gebeten, den Versuch zu machen, ihre Fertigkeiten auf kleinerer Fläche oder in kleinerem Raum umzusetzen. Dass dies durchaus reizvolle Ergebnisse zeitigt, lässt sich schon an kleinformatiger Malerei von Pavel Guliaev, Benjamin Burkard und Sonja Tines erkennen, weitere folgen. Bei den Skulpturen und Objekten wurde bereits seit Beginn der Galerie Wert darauf gelegt, kleinere Objekte zu präsentieren. Ergänzend dazu startete mit MADE4U eine eigene Edition. Hierbei erhalten Künstler zusätzlich Produktionsunterstützung durch die Zusammenarbeit mit hochwertigen Gießereien und 3-D-Druckereien.

Neu dabei in diesem Jahr ist der ART-SERVICE, eine Kooperation von ARTLETstudio und CREATIVWORKS (Stand C12).

Gemeinsam haben beide Firmen unter anderem die VIRTUELLE GALERIE entwickelt. Hiermit können Galerien, Kunstvereine, Sammler, Auktionshäuser etc. Bilder und Skulpturen in virtuellen Räumen präsentieren. Dies verleiht der Kunstpräsentation im Netz eine neue Qualität, da hier das gezeigte Bild oder die präsentierte Skulptur im Raum eine weitere Dimension bekommen, die in bisher üblichen digitalen Präsentationen nicht oder nur ausnahmsweise genutzt wird. Durch die Originalgrößenverhältnisse, die gezielte Beleuchtung mit realistischen Strahlern und eine atmosphärische Gestaltung des Umfeldes entsteht weitaus mehr ein Eindruck des realen Objektes, als dies in einer einfachen fotografischen Darstellung möglich ist. Nimmt man dazu noch die Möglichkeit, sich um skulpturale Werke herum bewegen zu können, ergibt sich eine überaus realitätsnahe Sinneserfahrung. Außerdem lassen sich über eine zugehörige App alle Werke mittels Augmented Reality in das Zimmer des Betrachters projizieren.

Im Zusammenhang mit der virtuellen Galerie hat ART-SERVICE die Datenbank PIXBASEone entwickelt, die insbesondere auf iPADS zugeschnitten, aber auch auf MacOS und Windows einsetzbar, ein umfangreiches Werkzeug für Galerien, Sammler, Künstler, Auktionshäuser und andere darstellt. Schnell können hier Kunstwerkdaten erfasst, direkt in die Datenbankfelder (mit iPAD oder MobilTelefon) fotografiert und mit einer großen Zahl von Detailinformationen versehen werden, wie sie für die jeweiligen Nutzer gebraucht werden. Das Ganze wird ergänzt durch die Möglichkeit, vielfältige Arten von Portfolios zu erstellen, um zum Beispiel schnell aktuelle Katalogseiten oder Listen zu erzeugen oder viele Arten von Etiketten. Eine umfangreiche Adressverwaltung mit Serienbrieffunktion rundet das Ganze ab. Zudem können im Hintergrund die Daten für die Erzeugung von Inhalten für die VIRTUELLE GALERIE genutzt werden. Dabei bietet im Zeitalter der Vernetzung die neue Datenbank eine Besonderheit, die auf viel Gegenliebe stößt: Sie kann das alles und mehr auch komplett offline. Und ist damit auch noch der ideale Reisebegleiter zum Kunden oder kunstbegeisterten Sammler!

Miniaturen Kunstpreis 2020 (Stand C11)

Im September 2019 startete das ARTLETstudio einen Aufruf für einen Wettbewerb unter dem Thema Miniaturen – kleine Skulpturen und Objekte. Hierbei wurden Künstler aufgefordert, Werke einzureichen, die in jeder Richtung nur 20 cm groß sein durften – durchaus eine Herausforderung. Eine international und hochkarätig besetzte Jury wählte schließlich aus den mehr als 200 zugelassenen Werken 22 Arbeiten aus. Obwohl hier Jurymitglieder von Moskau über Athen bis Barcelona (und natürlich Deutschland) mit unterschiedlichem Background beteiligt waren, gab es ein eindeutiges Votum für die Arbeiten von nun 11 Künstlern, deren Werke das ARTLETstudio und das Messe und Congress Centrum Münster auf einer gemeinsamen Sonderfläche (C11) auf der Art & Antik vom 26.2.-1.3.2020 präsentieren werden.
Dazu wird einer der Juroren – Prof. Dr. Speckmann aus Münster –  einen Vortrag zur Einführung in das Thema der Miniaturen halten. Außerdem wird es am Samstag, dem 29.2. eine offizielle Preisverleihung geben. Ab Mittwoch, dem 26.2. können die Besucher der Messe selber ein zusätzliches Votum abgeben.

Vom 14. März bis 25. April veranstaltet das ARTLETstudio eine erweiterte Ausstellung der Nominierten und der Preisträger in den Räumen der Galerie.

Termine

Donnerstag, 27.2.2020
„Datenerfassung in der portablen Datenbank PIXBASEone und Präsentation von Sammlungen in der VIRTUELLEN GALERIE
ART-SERVICE – es sprechen Freya Lichtwark, Ingo Henning und Peter Weyden.
12:00-12:45 Uhr

Samstag, 29.2.2020
1. „Die Skulptur und ihr Format.
Aus groß mach klein und vice versa?
Prof. Dr. Erwin-Josef Speckmann
12:00-12:45 Uhr

2. „KUNSTPREIS MINIATUREN 2020
Preisverleihung und Vorstellung der nominierten Werke
Martina Lückener, Freya Lichtwark
13:00-14:00 Uhr