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»NEW HORIZONS«

SONJA TINES und JESÚS CURIÁ

Ausstellung vom 13.07. bis 26.08 – VILLA FRIEDE, Bonn

Eröffnung am 13. Juli um 18:00 Uhr in der Villa Friede | 53179 Bonn | Mainzer Str. 141-143

Es sprechen Ren Rong (Inhaber Villa Friede – freier Künstler), Asmâa Senouci-Meflah (Geschäftsleitung ARTLETstudio, Karlsruhe – Kunsthistorikerin), Martina Lückener (Projektentwicklung ARTLETstudio, Kunstführungen)

Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag: 16:00 – 19:00 Uhr, Samstag: 11:00 – 16:00 Uhr

ARTLETstudio zu Gast in der Villa Friede, Bonn

Für seine Ausstellungsprojekte nutzt das ARTLETstudio neben den Standorten in Münster und Karlsruhe auch weitere Locations, wie 2016 das LOODS 6 in Amsterdam, 2017 die Dominikanerkirche in Münster oder nun, im Sommer 2018, den Kunstraum der Villa Friede in Bonn.
Die Galerie betrachtet es als großen Nutzen, Arbeiten seiner renommiertesten Künstler auch außerhalb der eigenen Geschäftsräume zu präsentieren. Während Messeauftritte es ermöglichen, innerhalb kürzester (Lauf-)zeit ein möglichst großes Publikum anzusprechen, liegt der Vorteil einer Präsentation „im Exil“ vor allem an der Atmosphäre der jeweiligen Räumlichkeiten, welche es sowohl Künstlern als auch Gästen ermöglicht, die Arbeiten in einem neuen Kontext zu erfahren.

Besonders die großformatigen Ölgemälde der Künstlerin SONJA TINES profitieren von solch einem Wechsel der Szenerie. Die Arbeiten, in denen surreal überzeichnete Figuren, deren Vorlage sie aus verschiedensten Kulturbereichen entlehnt, vor kontrastreich nebeneinander gestellten Motiven und nahezu opulenten Strukturen in einen völlig neuen Kontext treten, reisten 2016 bereits nach Amsterdam, wo sie in Kooperation mit einem niederländischen Partner in einer riesigen, rohen Schiffslagerhalle ausgestellt wurden. Nun werden sie den unteren Bereich der Villa Friede bespielen, welcher allein schon durch seinen raffinierten Grundriss großartige Möglichkeiten der Kuration eröffnet.

Ergänzend zeigt das ARTLETstudio neue Arbeiten des spanischen Bildhauers JESÚS CURIÁ, welcher mit seinen Figuren aus Bronze in Kombination mit Eisen, Stein oder Holz Tradition, Moderne und Ethnik in bisher nie da gewesener Weise vereint. Er versteht es wie kein Zweiter, dem Menschen in seinen Figuren im wahrsten Sinne des Wortes ein universelles Gesicht zu verleihen: Sein Werk ist nicht nur eine Hommage an die Schönheit des menschlichen Körpers, sondern vor allem an den Menschen an sich, seine ihm wesentlichen Bedürfnisse, Ideale und Sorgen. Wie seine spanische Galeristin Pepa Quinteiro passend bemerkte, kennzeichnet sein Werk eine sofortige, unwiderstehliche Anziehung, derer man sich nicht entziehen kann – diese Faszination bestätigt jeder Besucher erneut, sodass sich das Team freut, seine Arbeiten nun einem vielleicht noch unbekanntem Publikum nahe zu bringen.