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SCHAURAUM 2020 – WALK THE LINE

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Marcus Günther: P 39, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, 2018

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Marcus Günther: P 36, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, 2018

SCHAURAUM 2020 – WALK THE LINE

Das ARTLETstudio stellt den Künstler Marcus Günther als Neuzugang vor, der bereits Anfang August ein ONE-ARTIST-WINDOW in der Königspassage bespielt hat.

»In einem Mix aus Optimismus und Pessimismus, zwischen Pop Art und Surrealismus, setze ich mich mit dem Menschen in seiner Umwelt auseinander.
Der Ursprung meiner Arbeiten findet sich in meinen audio-visuellen Erfahrungen, z. B. Filmen, Fotos, Berichten, Worten, Musik und Träumen. Aus der Selektion und Kombination eben dieser Wahrnehmungen entstehen meine Bilder. Vorhanden sind Tragödie, Komödie, Zustimmung und Revolte, scheinbar Banales und Ausgefallenes.
Meine Momentaufnahmen sind immer auch Zeugnisse vom eigenen, inneren Steinbruch, auf dem sich Körper, Linien und Flächen imaginärer Traumwelten abbilden. Ich vermische Traum und Wirklichkeit, scheinbare Widersprüche füge ich zusammen. Jedes noch so unscheinbare Detail wird zur Zünd- oder Nabelschnur.
Die unfassbare Vielfalt von Eindrücken lässt hierbei immer wieder Neues erwachsen, und weil das Ganze nicht darstellbar ist, bleibt noch viel zu behaupten…«

Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. Oktober, wo wir Sie mit einer kleinen Vernissage ab 12:00 Uhr vormittags beenden möchten. Sie sehen zudem weiter Werke der Künstler der Galerie.

Im Anschluß an diese Ausstellung zeigen wir einen Überblick über die Arbeiten M. Günthers in der VIRTUELLEN GALERIE, wo wir auch größere Arbeiten des Künstlers präsentieren können.

Übrigens, der Titel „walk the line“ bezieht sich in der Tat auf den gleichnamigen Film über das Leben von Johnny Cash. Inspiriert hat zum einen eines der Bilder von M. Günther, aber auch die Bedeutung der Aussage im Hinblick auf die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Verhaltensregeln.

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One-Artist-Windows (die fünfte)

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ONE-ARTIST-WINDOWS (die fünfte)

ab 28.08.2020 – 11.09.2020 Königspassage, Münster

Das ARTLETstudio präsentiert Arbeiten von Kathrin Edwards und Pavel Guliaev

Mit den ONE-ARTIST-WINDOWS startete das ARTLETstudio am 18. Juli in der Königspassage im Zentrum Münsters eine kleine Ausstellungsreihe, die in einem 2-wöchigen Rhythmus in den einander schräg gegenüberliegenden Schauvitrinen Arbeiten bekannter sowie neuer Künstler der Galerie ARTLETstudio und der KUNSTHALLE SCHNAKE in den Fokus stellt.

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KATHRIN EDWARDS – fade I – transparentes Filament

Kathrin Edwards: Fragile Schönheiten

Kathrin Edwards wurde 1992 in Bietigheim-Bissingen (Baden- Würtemberg) geboren. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Siegfried Anzinger. 2019 schloss sie ihr Studium mit dem Akademiebrief ab, nachdem sie 2017 bereits den Meisterschüler verliehen bekommen hat. In ihren Grafiken arbeitet sie vor allem in der Technik der Radierung und der Lithographie vom Stein, aber auch Tuschemalerei und die digitale Malerei gehören zu ihren bevorzugten Medien. Sie setzt sich thematisch vorallem mit dem weiblichen Akt und Landschaft auseinander.
Die Beziehung zwischen Mensch und Natur, die Figur im Kontext zu divergierenden Räumen und ihre Beziehung zum Betrachter faszinieren sie. Dies untersucht sie in ihren Arbeiten und ermöglicht eine breite Spannweite unterschiedlicher Blickwinkel auf das Sujet. Egal ob reine Landschaft oder mit Figur, der Betrachter sieht in eine eigene Welt, er erhält Einblicke in intime Momente. Jedoch ist er lediglich ein heimlicher Beobachter, ohne Möglichkeit einzugreifen. In meinen Arbeiten setze ich mich vorallem mit Natur und Mensch auseinander sowie deren Beziehung zueinander. In meinen Druckgrafiken und Malereien steht dabei die Schönheit der Natur und die Einheit von Mensch und Natur im Vordergrund. In meiner neueren Werkreihe an Objekten, Skulptur und Installationen geht es zwar auch um die Schönheit der Natur, aber genauso um deren Wahrnehmung durch die Menschen und ihre Fragilität.

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PAVEL GULIAEV – Motel – Öl auf Leinwand

Pavel Guliaev: Moderner Symbolismus

Guliaev machte 1993 seinen Abschluss des Moskauer Polygrafischen Instituts der Fachrichtungen Malerei und Grafik, Schüler von Mai Mituritsch. llustratorische Auftragsarbeiten für div. Verlage, Professur an der Akademischen Hochschule für Grafikdesign in Moskau, Tätigkeit als Gesellschafter und ausführender Direktor der Branding Agentur Altigraph.
Er zeichnet und malt seit mehr als 20 Jahren, seine Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen in Deutschland, Russland, China, Frankreich und Italien. Pavel Guliaev lebt in Moskau.
Der aus Moskau stammende Maler Pavel Guliaev lässt in seinen großformatigen Ölgemälden den Geist von Brueghel wieder auferstehen. Seine Art der Darstellung bezeichnet er als „subjektiven Realismus bzw. Symbolismus“.
In seinen Bildern reflektiert Pavel Guliaev seine subjektive Wahrnehmung der Welt, der Gebrauch symbolischer Elemente soll diese ergänzen, vielleicht sogar erklären.

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One-Artist-Windows (die vierte)

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ONE-ARTIST-WINDOWS (die vierte)

ab 28.08.2020 – 11.09.2020 Königspassage, Münster

Das ARTLETstudio präsentiert Arbeiten von Jesús Curiá und Marc Figueras

Mit den ONE-ARTIST-WINDOWS startete das ARTLETstudio am 18. Juli in der Königspassage im Zentrum Münsters eine kleine Ausstellungsreihe, die in einem 2-wöchigen Rhythmus in den einander schräg gegenüberliegenden Schauvitrinen Arbeiten bekannter sowie neuer Künstler der Galerie ARTLETstudio und der KUNSTHALLE SCHNAKE in den Fokus stellt.

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Jesús Curiá: Eleganz in Bronze

Seit je her ist der menschliche Körper eines der zentralsten Motive der Kunst – ein unerschöpfliches Thema von Studium und Forschung, dessen Faszination genreübergreifend Ausdruck findet.
Die Kombination figurativer und abstrakter Elemente, die Darstellung in Bronze und Holz, die erdigen, intuitiven Farben, der eindeutig mehrdeutige Ausdruck seines Universalmenschen appelliert an unsere aus tiefster Seele gemeinsame Spiritualität. Sie erinnert uns endlich einmal daran, dass unser Mensch-Sein nicht in der Individualität und in der Abgrenzung des Einzelnen von allen anderen liegt, sondern dass es in der Überwindung des Ego und in der Rückbesinnung auf das Kollektiv, auf unsere gegenseitige Verantwortung füreinander seinen wahren Kern offenbart.

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Marc Figueras: Die Stadt und die Frauen

Marc Figueras stammt aus Barcelona, wo er an der Lotja-Schule, Bereich Wandmalerei, studierte, seine Ausbildung bei J. Bonet (dem großen Glasmeister) absolvierte, an der Restaurierung der Kirchenfenster der Sagra Familia arbeitete und wo er lebt und seine Kunst heute praktiziert.
Er schafft es auf atemberaubende Weise, die Materialien derart mit Leben zu erfüllen, dass man glauben könnte, sie seien auf die Leinwand aufgebracht worden; hier das Leder einer Tasche oder ein Stück Plastik mit seinem Monogramm, dort der Stoff einer Hose oder blondes Haar, alles wirklicher als in natura. Einmalig. Das Ergebnis ist nicht kalt, im Gegenteil, es ist voller Wärme, der Wärme, die Barcelona und seine Gebäude der neuen katalanischen Kunst erstrahlen lässt.

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One-Artist-Windows (die dritte)

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ONE-ARTIST-WINDOWS (die dritte)

ab 14.08.2020 – Königspassage, Münster

Das ARTLETstudio präsentiert Arbeiten von Andrea Kraft und Martina Lückener

Mit den ONE-ARTIST-WINDOWS startete das ARTLETstudio am 18. Juli in der Königspassage im Zentrum Münsters eine kleine Ausstellungsreihe, die in einem 2-wöchigen Rhythmus in den einander schräg gegenüberliegenden Schauvitrinen Arbeiten bekannter sowie neuer Künstler der Galerie ARTLETstudio und der KUNSTHALLE SCHNAKE in den Fokus stellt.

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Andrea Kraft: FACES

„Das Gesicht ist das expressivste und persönlichste Merkmal des Menschen. In keinem anderen Bereich der physischen menschlichen Erscheinung treten die individuellen Eigenschaften so deutlich hervor. Es ist Projektionsfläche von Emotionen, Befindlichkeiten, und wir kommunizieren über unser Gesicht. Es bietet dem Betrachter vielerlei offensichtliche und subtile Information, z. B. über Geschlecht, Alter, Gesundheit bis hin zu religiösen oder politischen Haltungen. Das Gesicht ist die Oberfläche, die wir nach außen zeigen, die Fassade der Selbstdarstellung. In der Kunst hält das Gesicht still, wird zum Porträt, in dem der Blick lange spazieren gehen kann.“

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Martina Lückener: Der Schein und der Schnitt

Papierschnitte sind das wichtigste Medium in der künstlerischen Arbeit von Martina Lückener. Licht und Schatten inspirieren die Künstlerin. So fängt sie Schatten ein und bannt sie auf schwarzes Papier. Neben den oft menschlichen sind es im aktuellen Fall florale Motive. Grünliche und bläuliche Töne erscheinen zart durch das schwarze Hauptmotiv hindurch.
Geheimnisvoll…

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One-Artist-Windows (die zweite)

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ONE-ARTIST-WINDOWS (die zweite)

ab 01.08.2020 – Königspassage, Münster

In Zeiten von Corona mag keiner gern in geschlossene Räume gehen, schwere Zeiten also für Galerien. So lassen sich diese derzeit eine Menge einfallen, um die Kunst dem Publikum nahe zu bringen. Hierfür ist das Internet natürlich eine ideale Plattform. Gerade in den letzten Monaten sind große Schritte im Bereich digitaler Präsentation gemacht worden.
Für manch einen ist die Kunst jedoch etwas, das man gern »in natura« erleben möchte, insbesondere wenn es um dreidimensionale Kunst geht. Deswegen mussten Ideen her, um die Kunst zum Betrachter zu bringen, d. h. zum Beispiel sie in den urbanen Raum zu stellen.

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Mit den ONE-ARTIST-WINDOWS startet das ARTLETstudio in enger Zusammenarbeit mit der KUNSTHALLE SCHNAKE ab dem 18. Juli in der Königspassage im Zentrum Münsters eine kleine Ausstellungsreihe, die in einem 2-wöchigen Rhythmus in den einander schräg gegenüberliegenden Schauvitrinen Arbeiten bekannter sowie neuer Künstler beider Galerien in den Fokus stellt.

Die zweite Runde zeigt mit Babette Hintz eine Künstlerin aus dem Norden des Landes, die zu den Nominierten des ARTAWARD 2020 gehörte und deren Miniatur-Objekte auch auf der Messe ART & ANTIK auf dem Wettbewerbsstand viel Beachtung fanden. Hinzu kommt mit Marcus Günther ein Maler und Installationskünstler, dessen neueren Werken man eine gewisse prophetische Gabe zuerkennen muss, wenn man seine gut verpackten, sozial deutlich distanzierten Protagonisten betrachtet.

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Babette Hintz

ist eine der nominierten Künstlerinnen des ARTAWARD 2020. Sie schreibt zu ihren Arbeiten:
„Die Idee zu den kleinen Robbies trage ich schon recht lange in mir und habe auch bereits seit längerem mit viel Freude alles Mögliche an Material aufgehoben, das vielleicht verwertbar sein könnte. Die konkrete Umsetzung wurde jedoch leider immer wieder aufgrund anderer Arbeiten verschoben, tatsächlich bis zur Ausschreibung des ARTLETstudios, die mich direkt derart begeistert hat und so auf den Punkt zu meinen schlummernden Ideen passte, dass es endlich losging … Dabei macht es mich ausgesprochen glücklich, neben der Malerei auch handwerklich arbeiten zu können, schrauben, bohren, tüfteln und mit den diversen Materialien umgehen zu können und dabei auch gefordert zu sein, Lösungen zu finden. Ohne es näher intellektuell greifen zu wollen, kommen die Robbies neben allen möglichen Einflüssen letztendlich direkt von Herzen und dürfen für mich – und alle Beteiligten, die das teilen möchten – im Kern trotz oder gerade wegen aller Einflussfaktoren pure Freude sein.“

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Marcus Günther

lebt und arbeitet in Düsseldorf. Er sagte uns zu seinen Arbeiten:
„In einem Mix aus Optimismus und Pessimismus, zwischen Pop Art und Surrealismus, setze ich mich mit dem Menschen in seiner Umwelt auseinander. Der Ursprung meiner Arbeiten findet sich in meinen audiovisuellen Erfahrungen, z.B. Filmen, Fotos, Berichten, Worten, Musik und Träumen. Aus der Selektion und Kombination eben dieser Wahrnehmungen entstehen meine Bilder. Vorhanden sind Tragödie, Komödie, Zustimmung und Revolte, scheinbar Banales und Ausgefallenes. Meine Momentaufnahmen sind immer auch Zeugnisse vom eigenen, inneren Steinbruch, auf dem sich Körper, Linien und Flächen imaginärer Traumwelten abbilden. Ich vermische Traum und Wirklichkeit, scheinbare Widersprüche füge ich zusammen. Jedes noch so unscheinbare Detail wird zur Zünd- oder Nabelschnur.  Die unfassbare Vielfalt von Eindrücken lässt hierbei immer wieder Neues erwachsen und weil das Ganze nicht darstellbar ist, bleibt noch viel zu behaupten.“

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ONE-ARTIST-WINDOWS

ab 18.07.2020 – Königspassage, Münster

In Zeiten von Corona mag keiner gern in geschlossene Räume gehen, schwere Zeiten also für Galerien. So lassen sich diese derzeit eine Menge einfallen, um die Kunst dem Publikum nahe zu bringen. Hierfür ist das Internet natürlich eine ideale Plattform. Gerade in den letzten Monaten sind große Schritte im Bereich digitaler Präsentation gemacht worden.
Für manch einen ist die Kunst jedoch etwas, das man gern »in natura« erleben möchte, insbesondere wenn es um dreidimensionale Kunst geht. Deswegen mussten Ideen her, um die Kunst zum Betrachter zu bringen, d. h. zum Beispiel sie in den urbanen Raum zu stellen.

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Mit den ONE-ARTIST-WINDOWS startet das ARTLETstudio in enger Zusammenarbeit mit der KUNSTHALLE SCHNAKE ab dem 18. Juli in der Königspassage im Zentrum Münsters eine kleine Ausstellungsreihe, die in einem 2-wöchigen Rhythmus in den einander schräg gegenüberliegenden Schauvitrinen Arbeiten bekannter sowie neuer Künstler beider Galerien in den Fokus stellt.

Gestartet wird mit neuen poetischen Drahtobjekten der Künstlerin REGINE ROSTALSKI, einer der Preisträgerinnen des diesjährigen Kleinskulpturenwettbewerbs.
Im gegenüberliegenden Schaufenster präsentiert das ARTLETstudio Werke von SONJA TINES, deren Malerei ebenso poetisch wie stilistisch modern wirken.

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Regine Rostalski

ist eine der nominierten Künstlerinnen des ARTAWARD 2020. Sie schreibt zu ihren Arbeiten:
„Seit Jahren beschäftige ich mich in meiner künstlerischen Arbeit mit dem Material Draht. Ich verarbeite Draht in den Stärken von 1 mm bis 8 mm mit unterschiedlichen Techniken wie Schweißen, Binden, Häkeln, Biegen und Löten auch ganz feiner Drähte. Als Bildhauerin reizt mich der Raum und die Linie und es beschäftigt mich die Frage, wie schaffe ich mit der Linie einen Raum oder raumbezogene Installationen? Leichtigkeit, Zerbrechlichkeit und das Poetische spielen immer mehr eine Rolle in meinen Arbeiten. Seit einiger Zeit bewege ich mich von der abstrakten Form zur gegenständlichen, surrealistischen Form. Hier gewinnen Symbole wie Boot und Haus immer mehr an Bedeutung.“

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Sonja Tines

ist eine langjährige Freundin und Künstlerin der Galerie. Sie fertigt bevorzugt große Ölgemälde, die den Betrachter durch das Zusammenspiel von Bildkomposition und Farbigkeit vielleicht erstmal erschlagen. Surreal überzeichnete Figuren, deren Vorlage sie aus verschiedensten Kulturbereichen entlehnt, aber auch Abbilder ihrer Tochter, treten vor kontrastreich nebeneinander gestellten Motiven und Strukturen in einen völlig neuen Kontext.

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Giai-Miniet – TABLEAUX CACHÉS

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ARTLET.ONLINE präsentiert

TABLEAUX CACHÉS trifft SCHATTENKRÄMPFE

Das schaurig-schöne malerische Werk des Franzosen Marc Giai-Miniet trifft auf dunkle Schattenwesen von Martina Lückener

Mit TABLEAUX CACHÉS (»verborgene Bilder«) sehen Sie eine Ausstellung des schon lange nicht mehr gezeigten malerischen Werkes des Pariser Künstlers und Urgesteins Marc Giai-Miniet, dessen Boxen bereits mehrfach in unserer Galerie für großes Aufsehen gesorgt haben. Leider musste der Künstler – Jahrgang 46 – aus gesundheitlichen Gründen im Alter die großformatige Malerei einstellen. Kaum eines der Bilder weist nicht an zumindest  einer Kante eine Länge von wenigstens zwei Metern auf. Mit seinen dreidimensionalen Boxen sowie mit kleinformatiger Malerei und Druckgrafik hat er jedoch einen vollwertigen Ersatz geschaffen. Sehen Sie einen winzigen Ausschnitt dieses aktuellen Werkes im ARTLETstudio, Harsewinkelgasse, 21, Münster – ebenfalls ab 13. Juni. Dass wir wiederum seine großen und großartigen Arbeiten aktuell in unserer virtuellen Galerie zeigen dürfen, erfreut uns natürlich sehr. Und hier wissen wir die Virtualität besonders zu schätzen, hätte eine Ausstellung von Giai-Miniets großformatigen Werken doch sonst auch jenseits von Corona-Zeiten ein erhebliches logistisches Problem dargestellt.

Auch die stehenden Scherenschnitte der über 30 Jahre jüngeren Künstlerin und Designerin Martina Lückener, die mit dem Titel SCHATTENKRÄMPFE daherkommen, wissen unter anderem mit Größe zu punkten – und natürlich mit einem sehr speziellen Thema: dem »Mutterkorn« resp. dem dadurch ausgelösten Krankheitsbild. Ein schwieriges Thema künstlerisch auf eine ganz  besondere Weise dargestellt! Sehen Sie auch hierzu kleine Variationen in der Galerie in Münster.

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Giai-Miniet – TABLEAUX CACHÉS

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TABLEAUX CACHÉS trifft SCHATTENKRÄMPFE

Das schaurig-schöne malerische Werk des Franzosen Marc Giai-Miniet trifft auf dunkle Schattenwesen von Martina Lückener

Mit TABLEAUX CACHÉS (»verborgene Bilder«) sehen Sie eine Ausstellung des schon lange nicht mehr gezeigten malerischen Werkes des Pariser Künstlers und Urgesteins Marc Giai-Miniet, dessen Boxen bereits mehrfach in unserer Galerie für großes Aufsehen gesorgt haben. Leider musste der Künstler – Jahrgang 46 – aus gesundheitlichen Gründen im Alter die großformatige Malerei einstellen. Kaum eines der Bilder weist nicht an zumindest  einer Kante eine Länge von wenigstens zwei Metern auf. Mit seinen dreidimensionalen Boxen sowie mit kleinformatiger Malerei und Druckgrafik hat er jedoch einen vollwertigen Ersatz geschaffen. Sehen Sie einen winzigen Ausschnitt dieses aktuellen Werkes im ARTLETstudio, Harsewinkelgasse, 21, Münster – ebenfalls ab 13. Juni. Dass wir wiederum seine großen und großartigen Arbeiten aktuell in unserer virtuellen Galerie zeigen dürfen, erfreut uns natürlich sehr. Und hier wissen wir die Virtualität besonders zu schätzen, hätte eine Ausstellung von Giai-Miniets großformatigen Werken doch sonst auch jenseits von Corona-Zeiten ein erhebliches logistisches Problem dargestellt.

Auch die stehenden Scherenschnitte der über 30 Jahre jüngeren Künstlerin und Designerin Martina Lückener, die mit dem Titel SCHATTENKRÄMPFE daherkommen, wissen unter anderem mit Größe zu punkten – und natürlich mit einem sehr speziellen Thema: dem »Mutterkorn« resp. dem dadurch ausgelösten Krankheitsbild. Ein schwieriges Thema künstlerisch auf eine ganz  besondere Weise dargestellt! Sehen Sie auch hierzu kleine Variationen in der Galerie in Münster.

Zur Malerei von Marc-Giai-Miniet

Es gibt Kunstwerke, deren reine Sinneserfahrung Annäherung genug ist, bei denen ellenlange Interpretationen den künstlerisch ästhetischen Eigenwert eher mindern, als ihn zu mehren.
Im Falle Giai-Miniets ist sind diese nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig. Seine Art der Malerei entsagt dem gängigen Habitus der »Kunst-Welt« vollkommen. Sie fällt nicht leicht, und die sonst eher verhalten gestellte oder gar nicht geäußerte Frage nach der Intention wird hier zu einem dringenden Bedürfnis.
Was gibt es denn hier zu sehen? Nun, da wären zunächst diverse Attribute aus dem Bereich der Anatomie – Herzen, Arterien, Gehirne, Organe, Gefäße, Kapillaren – sowie unheimlich anmutende organische Silhouetten, teilweise bandagiert oder verpuppt, leere Hüllen, ohne Inhalt, schwer zu greifen. Oft treffen sie auf verschiedene Konstruktionen, wie Treppen, Getriebe, Öfen oder Schornsteine.
Und immer wieder tauchen grafisch vereinfachte Verweise auf die um 1490 von Da Vinci skizzierte Darstellung des vitruvianischen Menschen auf.  Als Ergebnis zahlreicher Studien des Körperbaus und der -proportionen gilt sie als Symbol für die Ästhetik der Renaissance, für das naturwissenschaftliche Ordnungsdenken Leonardos sowie ferner als Sinnbild für Symmetrie, Schönheit und Körperbewusstsein im Allgemeinen. Dieses erhaben Schöngeistige demontiert Giai-Miniet zugunsten einer schaurig-schönen Realität. Er reißt die Maske des »guten Gefühls« herunter, und fast meint man, ein kleines Lachen zu hören. Es scheint zu sagen: Seht her, das ist die Welt in der wir leben, einzig in der Enttäuschung ist noch Wahrheit zu finden. Was kümmern die Errungenschaften der Wissenschaft, die immer schnellere Vernetzung der Welt, das Streben des Einzelnen nach mehr, wo doch eines und somit alles fehlt – ein kollektives, jedem Wissen und Streben vorausgehendes Bewusstsein, ein Für- und Miteinander anstelle des allgegenwärtigen Gegeneinanders.

Martina Lückener und die Schattenkrämpfe

Die Motive zu den Schattenkrämpfen sind im Sommer 2019 bei einem interdisziplinären Workshop im Rahmen des Projektes »Ostbevern bioinspirativ« entstanden. Eine Gruppe Bürgerwissenschaftler*innen stellte das Krankheitsbild Ergotismus nach. Die künstlerische Leitung hatte Martina Lückener, der wissenschaftliche Input zum Thema Mutterkorn erfolgte durch die Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

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DAS „QUARANTÄNE-KONZERT“

Joe&Alix

ARTLET.ONLINE präsentiert

DAS „QUARANTÄNE-KONZERT“

Live-Duo-Wohnzimmerkonzert von zuhause für zuhause mit Alix Bischoff und Joe Astray aus Karlsruhe am 20.03.2020 von 19:30h – 20:00h.

Wie momentan überall zu spüren, herrscht wohl in sämtlichen Lebensbereichen Ausnahmezustand.
Soziale Kontakte sollen gemieden werden, Veranstaltungen werden abgesagt und die Bevölkerung soll zuhause bleiben. Der Empfehlung unserer Bundeskanzlerin bezüglich des Ausgangsverbot sollten wir nach- und mit gutem Beispiel vorangehen.

Da auch Joe Astray als Musiker alle Konzerte bis in den Frühsommer abgesagt wurden und somit auch für ihn das Einkommen ausfällt, haben Joe und Alix sich folgendes einfallen lassen:
Am kommenden Freitag soll ein kleines Duo-Konzert stattfinden, das live über einen youtube-Link bei euch zuhause abgespielt werden kann.

Joe Astray:
„Sowohl mir als auch viele meinen Kolleg*innen wurden aufgrund der aktuellen Lage alle Konzerte abgesagt.  Somit bricht vielen von uns Musikern die einzige Einnahmequelle von heute auf morgen weg. Wir versuchen alle, das Beste aus der aktuellen Situation zu machen und nicht einzuknicken. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, am kommenden Freitag ein kleines Wohnzimmer-Duo-Konzert für euch zu spielen.
Für das Konzert darf gerne gespendet werden. Jeder noch so kleine Betrag hilft! Finanzielle Zuwendung gerne an: paypal.me/joeastray.“

Sie können hier auch als Unterstützung ein print@home Ticket erwerben:
https://joeastray.bandcamp.com/merch/…